Viele Unternehmen in Deutschland scheinen den Entwicklungen im Web 2.0 und Social Media noch immer kritisch gegenüber zu stehen. Zwar werden Blogger zunehmend als Meinungsgeber wahrgenommen. Der eigene Blog ist jedoch nur bei wenigen Unternehmen eine Option. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Eurocom Worldwide. Demnach haben 12 % der Befragten Angst mit einem Unternehmensblog negativ aufzufallen, 36 % fürchten den Aufwand, 33 % sehen keinen Mehrwert und 19 % haben sich mit der Thematik noch gar nicht auseinandergesetzt. In der IT-Branche sind es immerhin 33 % der Unternehmen weltweit, die einen Unternehmensblog betreiben. Gar nicht mal so schlecht, aber es geht noch besser.
War vor etwa zwei Jahren der Unternehmensblog noch in aller Munde und jeder wollte online dabei sein, sind viele Verantwortlichen jetzt also wieder zurückgerudert. Woran liegt dies? Die ungeahnten Potenziale des Internets sind den Unternehmen i.d.R. bewusst, es ist die Transparenz, die sie fürchten. So gab es in der Vergangenheit einige negative Beispiele, bei denen Unternehmen viel Kritik ob ihres Blogs entgegenschlug. Dies ist auch nicht verwunderlich, gilt es doch einige Punkte zu beachten:
- Aktualität: Ein Blog lebt von der Aktualität und regelmäßigen Updates.
- Transparenz: Geben Sie sich zu erkennen, dies schafft eine persönliche Ebene der Interaktion.
- Schaffen Sie einen Mehrwert: Laden Sie keine Marketingtexte auf den Blog. Er soll informativ sein und dem Leser einen Mehrwert bieten. Reines Marketing-„Geschwafel“ führt automatisch zu negativem Feedback.
- Fragen Sie im Zweifel jemanden, der sich damit auskennt: Ein wenig fehlende Professionalität mag sympathisch wirken. Fehlen jedoch gewisse notwendige Anforderungen, Elemente oder Unterseiten, können Sie sicher sein, dass jemand darüber schreibt.
Die Skepsis gegenüber Unternehmensblogs ist also unbegründet. Man muss es nur richtig machen!



