Zählt man jetzt schon zur alten Generation, nur weil man E-Mails den sozialen Netzwerken vorzieht? Glaubt man einer aktuellen Nielsen-Studie schon. Unglaublich, dass man sich früher selber als Vorreiter gesehen hat, nur weil man einer der ersten war, der E-Mails genutzt ha, während die Eltern nocht nicht einmal wussten, wie man E-Mail schreibt!
Heute ist es anders herum. Nielsen hat sich mit der gegenwärtigen Entwicklung und der Verbreitung von sozialen Netzwerken beschäftigt und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Netzwerke und Blogs mit einer globalen Reichweite von 66,8 % der E-Mail den Rang abgelaufen haben. Spam ist wohl einer der schwerwiegendsten Gründe für diese Entwicklung.
Aber werden Xing, Twitter und Co. der E-Mail dadurch auch außerhalb des privaten Gebrauchs den Rang ablaufen? Ich denke nicht! Im Geschäftsumfeld wird die E-Mail erhalten bleiben und muss erhalten bleiben. Es wäre ja auch schade, schließlich haben wir uns doch gerade erst so schön an sie gewöhnt! Allein schon weil es keinen kumulativen Reader für alle Netzwerke gibt, bleibt dieses Umfeld zunächst also eine E-Mail-Domäne.
Trotzdem ein weiterer Beweis, dass das Web 2.0-Wachstum nicht aufzuhalten ist. Und wer hier zu spät kommt, den bestraft möglicherweise irgendwann der Markt.



